Hochschulwahl
Wissenschaft, die Wissen schafft: Ehrwürdige Uni-Gebäude, zerstreute Professoren, fleißige Studierende– an einer Hochschule ist das Wissen zu Hause. Doch was sind eigentlich die Unterschiede bei den einzelnen Hochschulformen und wie finde ich die Hochschule, die zu mir passt?
Nachdem die Frage geklärt ist, was man studieren möchte, steht Studieninteressierten die nächste bevor: Wo? Die Wahl der Hochschule will gut überlegt sein, denn derselbe Studiengang kann an einer anderen Hochschule ganz anders aussehen.
Es ist der Klassiker unter den Hochschulen: die Universität, kurz Uni. Fast 900 Jahre gibt es nun schon Universitäten in Europa. Seit den Anfängen hat sich einiges verändert. Ein paar klassische Prinzipien finden sich aber auch an der heutigen Uni.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Fachhochschule und einer Universität und welcher Hochschultyp passt besser zu mir und meinen Neigungen?
Elektrotechnik, Computertechnik, Physik, Chemie, Medientechnologie, Luft- und Raumfahrtechnik – wer sich für diese Themen begeistert wird an einer Technischen Universität sicherlich ein passendes Studienangebot finden.
Flexibel sein und bleiben. Einer geregelten beruflichen Tätigkeit nachgehen. Räumlich und zeitlich ungebunden sein. Dies können Gründe für die Aufnahme eines Fernstudiums sein. Doch bin ich eigentlich der Typ für ein Fernstudium?
Die Medizin - lateinisch ars medicina, die Heilkunst - lehrt die Erkennung und Behandlung von Krankheiten bei Menschen und Tieren. Spezialisierte Hochschulen sorgen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem wichtigen Bereich.
Kirchliche Hochschulen sind staatlich anerkannte Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft. Entsprechend gibt es in Deutschland vor allem evangelische und katholische Hochschulen.
Das Modell der Pädagogischen Hochschule (PH) gibt es nur in Baden-Württemberg. Sie bilden Lehrer für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen aus.
Talent kann man nicht lernen. Wer’s hat, hat’s gut: Denn für die Aufnahme an einer Kunst- oder Musikhochschule reicht das Abitur nicht aus. Seine besondere künstlerische Begabung muss man im Rahmen eines Auswahlverfahrens nachweisen.
Im Gegensatz zu Fachhochschulen und Universitäten sind Berufs- und Wirtschaftsakademien keine Hochschulen. Das heißt: Sie haben keinen staatlichen Forschungsauftrag. Das hat aber keine Auswirkung auf die Qualität der Ausbildung.
Studium plus Bund? Ein studierender Offizier bei der Bundeswehr hat vielfältige Aufgaben. Wer die Offizierslaufbahn einschlagen möchte, wird zunächst militärisch ausgebildet und studiert dann ein Schwerpunktgebiet.










